Die letzten Rundbriefe

TAUFE IM HEILIGEN GEIST  (Quelle Dr. Ivo Pavic u.a.)

Jeder Christ muss sich in seinem Leben einmal BEWUSST  für Christus entscheiden und die angebotenen Gaben annehmen.Es hängt also von uns ab, ob wir die Taufe im Hl. Geist erleben wollen, die immer  wiederholt werden kann und soll. Sie ist erst der BEGINN eines Prozesses des geistlichen Wachstums und der geistlichen Reife.

Voraussetzungfür diese Geisttaufe ist die  Bekehrung, d.h.  Jesus als den einzigen Retter und Erlöser anzunehmen,  eine aufrichtige Sünden-Bereuung und Ablegen einer guten Beichte sowie den glühenden Wunsch nach den Auswirkungen des Heiligen Geistes zu haben. Der persönliche Glaube des Empfängers ist erforderlich.

Die einfachste und beste Vorbereitung ist ein unkomplizierter und kindlicher Glaube, -die Demut des Herzens,(sich zu entspannen und selbst zu vergessen) – und ausschließlich auf den HERRN zu SCHAUEN.

Hindernisse auf dem Weg zur Taufe im Geist ist Rationalismus (zu viel Vernunftdenken) – religiöse Traditionen – falsche Frömmigkeit – Stolz (er widersetzt sich dem Hl. Geist und löscht das gegebene Feuer) – Nicht-Verzeihen- Können – Zweifel – Unwissenheit über die Geisttaufe – schwere Sünde – okkulte Praxis – Abneigung vor Lebensveränderung (die gewohnten Wege zu verlassen) – Selbstzufriedenheit und falsche Bescheidenheit (brauche nicht mehr in meinem Leben, bin  zufrieden) – falsche Schuldgefühle – psychische Instabilität – Angst vor Aussendung – Menschenfurcht (auch kein Zungenreden) – Angst vor Anschluss in eine Bewegung oder Gebetskreis – Minderwertigkeitsgefühl (nicht würdig sein) – usw.

Viele Christen sind deshalb müde und unzufrieden, weil sie nicht wissen, dass sie einen verborgenen Schatz in sich tragen. Wenn sie ihn aber entdecken, werden sie echte geistliche Großbesitzer, denn die Gaben des Pfingstereignisses waren nicht nur für die Apostel bestimmt! “Kehrt um und jederlasse sich auf den Namen Jesu taufen…, dann werdet ihr die Gabe des Hl. Geistes empfangen. Denn euch und euren Kindern gilt die Verheißung und all denen in der Ferne, die der Herr, unser Gott, herbeirufen wird“ (Apg.2,38-39).

Das Phänomen der charismatischen Bewegung ist nicht erst im 20. Jahrhundert aufgetaucht sondern war  immer schon in der Kirche ein Bestandteil(Bibel und Lehramt). Es ist jedoch das Verdienst der Charismatiker,  die vergessene  Gnade der Taufe im Heiligen Geist wieder entdeckt zu haben. „Die Kirche benötigtheute am meisten den Hl. Geist. Die Erneuerung im Geist sei ein Glück für  Kirche und Welt und somit auch die Hauptstütze für das dritte Jahrtausend“. (Papst Johannes Paul II.)

Was ist die Taufe im Hl. Geist?

Es isteine persönliche Erfahrung der Anwesenheit und Tätigkeit des Hl. Geistes sowie Reinigung von Herz und Seele dessen, der um Seine Ausgießung bittet. Die Taufgnade wird dabei belebt. Sie weckt unser Herz und unsere Seele. Durch diese Taufe im  Geist beginnen wir die Gnadenfülle der Sakramente  zu leben, die wir schon als Kinder erhalten haben in Taufe und Firmung. Das Werk des Hl. Geistes weckt in unseingeschlafene Energien und belebt erstarrte Gaben. Der hl. Augustinus sagte bereits im  4. Jh., dass in einem getauften Kleinkind der Hl. Geist wohnt, dem Kind aber die Erkenntnis und dessen Bewusstsein fehlt. (1.Tim.4,14-15). Er ist also kein neuer Empfang oder ein Herabsteigen vom Himmel, sondern eine Freisetzung und Aktivierung in uns. Unsere Herzenstür muss geöffnet werden, damit der Hl. Geist HERAUSkommen und sich entfalten kann. Auch ist sie einer zweiten Bekehrung oder eines geistlichen Erwachens ähnlich und müsste ein Pflichtbestandteil auf allen Erziehungsstufen sein, damit ein jeder sein persönliches Pfingsten erleben kann, da der Hl. Geist auch heute wie am Anfang der Kirche wirken möchte. Sie ist das Gebet, der Herr möge alle Hindernisse, die vom menschlichen Hochmut und Egoismus Seinem Wirken in den Weg gelegt werden, und alle Angst und Bequemlichkeiten beseitigen.

Eine wiederholte Sendung des Geistes schließt eine Erneuerung der Personmit ein, in der Er auf neue Art und Weise zu wohnen beginnt, woraus sich schließen lässt, dass es auch im Sinne der Theologie ist, bereits getaufte und gefirmte Gläubige erneut „im Heiligen Geist zu taufen.“ (Hl. Thomas von Aquin, 12. Jh.)

Was ist die Taufe im Hl. Geist NICHT?  Sie ist kein Ritus, keine besondere Lehre und keine neue Andacht  zur Person des Hl. Geistes. „Die Taufe im Hl. Geist ist weder ein Sakrament, noch ersetzt sie Sakramente (Taufe und Firmung), ist aber damit verbunden. Gott gibt diese Gabe frei, sie verlangt aber eine freie und persönliche Antwort mit der FORTSETZUNG DER BEKEHRUNG“ (P. RanieroCantalamessa). Sie ist kein Zeichen  für christliche Vollkommenheit oder Heiligkeit. Im Geist getauft zu werden heißt nicht einer Bewegung beizutreten und nicht unbedingt in Zungen zu reden. Sie ist kein einmaliges Ereignis.

WICHTIG:Nach der Taufe im Hl. Geist braucht man geistliche Führung, besonders jene, die die Taufe im Hl. Geist erlebt haben, aber in die Wahrheiten des Glaubens schlecht eingeführt sind. Es braucht ZEIT UM GEISTLICH ZU REIFEN! Gläubige, die den Hl. Geist erfahren,  vorher aber ungenügendes Wissen vom Glauben, den Sakramenten und von der Kirche hatten und denen die Weiterführung fehlt haben ein gutes Dach aber ein schlechtes Fundament; (Jesus als Fundament fehlt). Es ist wie bei einem Haus.Es hält dem Platzregen von oben her stand, wird aber bald von unten her unterspült und stürzt  in sich zusammen.

Wer ist der Heilige Geist?


Er ist eine Person der Dreifaltigkeit. Er LEBT und WIRKT heute. LIEBE  ist Seine Persönlichkeit, denn er ist der göttliche Liebhaber, die Personifizierung der Liebe, die zwischen dem Vater und dem Sohn existiert.  Er ist derselbe Geist, der am Anfang der Schöpfung über dem Wasser schwebte, derselbe Geist, der durch die Propheten sprach, derselbe Geist, der auf die Jungfrau Maria herabkam und sie empfing Jesus, derselbe Geist, der Jesus im Jordan erfüllte


Durch die Gegenwart und Kraft dieses Heiligen Geistes  hat Jesus gepredigt, gelehrt und das Wort Gottes verkündet. Durch die Gegenwart und Kraft dieses Heiligen Geistes hat ER geheilt und befreit und das Antlitz Gottes geoffenbart. Durch die Gegenwart und Kraft dieses Heiligen Geistes konnte ER sich auf das Kreuz und auf Seine Bestimmung einlassen. Durch die Gegenwart und die Kraft dieses Heiligen Geistes konnte Sein toter Körper wieder zum Leben erwachen (siehe Bericht Turiner Grabtuch). Und bevor Er in den Himmel aufgefahren ist, hat Er uns beauftragt: „… ihr werdet die Kraft des Heiligen Geistes empfangen,… und werdet meine Zeugen sein…“.Und durch die Gegenwart und die Kraft dieses selben Heiligen Geistes sind wir beauftragt, am Reich Gottes weiterzubauen.


Jesus, das Modell eines charismatischen Leiters

Er war in vielerlei Weise aktiv und setzte die größten Charismen ein. Bei all Seinen Zeichen und Wundern und Seinen kurzen Heilungs- und Befreiungsgebeten war Er  immer mit dem Vater verbunden („…ich tue nur, was ich den Vater tun sehe…“), suchte jedoch öfters, einen stillen Ort zur innigen Vereinigung mit Seinem himmlischen Vater, wenn Er sich wichtigen Momenten stellen musste.

Maria, und die Taufe im Hl. Geist

Maria ist der Prototyp aller im Heiligen Geist getauften Christen. Man kann sagen, sie war die  erste, die bereits bei der Verkündigung die Taufe im Hl. Geist erfahren hat: „Sei gegrüßt, du Begnadete“. Mariens „Ja“ hat der Ausgießung des Hl. Geistes über uns – undunserem „Ja“ zu Gott – die Tür aufgemacht. Maria hat mit dem Hl. Geist mitgearbeitet u.zw. am Kommen Jesu in unsere Welt und an der Geburt der Kirche am  Pfingsttag. Sie führt uns immer zu ihrem Sohn Jesus und kann niemals von ihrem Bräutigam, dem Heiligen Geistgetrennt werden. „Der Geist und die Braut sagen, komm!“ Durch Maria fordert der Hl. Geist auch uns auf, diese Taufe im Hl. Geist mit allen Gnaden und Charismen zu empfangen, die für die Erbauung der Kirche und für unsere Sendung in der Welt erforderlich sind.

Gebet von Papst Johannes Paul  II. um eine neue Ausgießung des Heiligen Geistes: „Du, die du zusammen mit den Aposteln im Abendmahlssaal in Erwartung der Ankunft des Hl. Geistes im Gebet verharrtest, erbitte Seine neuerliche Ausgießung über alle Laienchristen, Männer und Frauen, damit sie ihrer Sendung als junge Reben des wahren Weinstocks – die berufen sind viel Frucht für das  Leben der Welt zu bringen – entsprechen können

 

L E B E N   im   G E I S T    -    Seminar

mit        Pfr. Josef  AHORN         vom 11. – 14. Okt: 2015

im   Hotel  Schloss   Fernsteinsee, 6465 NassereithsieheBeilageblatt

 

EIN INTERESSANTES GLEICHNIS ÜBER DIE WELTRELIGIONEN

Ein Missionar wurde bei einer Konferenz in Djakarta gefragt:

„WARUM BIST DU CHRIST, HAT DAS EINEN BESONDEREN SINN?“

Er gab die Antwort in Gleichnissen:

Ein Mann ging über Land und fiel in eine tiefe Grube. Aus eigener Kraft konnte er nie mehr herauskommen, er war also dem Tod überantwortet. Er schrie um Hilfe.

Da kam ein Brahmane, einer der obersten Kaste in Indien. Er sah den Mann in der Grube und sagte: „Du bist ja selber schuld, dass du in die Grube gefallen bist; du hast nicht aufgepasst, jetzt kann dir niemand helfen, DU MUSST DIE FOLGEN DEINES TUNS SELBER TRAGEN“.  Im Hinduismus habe ich alles selber verursacht. Geht es mir schlecht, so muss ich büßen und andere können mir nicht einmal helfen. Das ist die SELBSTERLÖSUNG. Vielleicht muss ich viele Male wiedergeboren werden, bis alles abgebüßt ist.

Ein zweiter Mann kam vorüber, ein Buddhist. Er sagte zu dem Hilferufenden: „Ja es ist traurig, dass du in die Grube gefallen bist, aber ICH GEBE DIR EINEN RAT: Hab edle Gedanken, noble Gefühle undGeduld, Gott sieht dich ja und du wirst den Schmerz nicht so fühlen.“ Im Buddhismus gibt es wunderbare Anleitungen, Praktiken, Methoden bis ins Kleinste ausgearbeitet, was man denken, fühlen, welche Worte man wiederholen und wie man allem entsagen soll, um so ÜBER DEM LEID DER ERDE ZU STEHEN.

Da kam wieder einer, ein Mohammedaner. Er sah den  Mann in der Grube und sagte: „Ja komm, man muss helfen. Ich reiche  meinen Arm hinunter – er reicht nicht – ist denn kein Strick da? Nein, nichts ist da! Ja, da kann man nichts machen. ALLAH HAT ES SO GEWOLLT.“ Im Islam ist ein FATALISMUS: Allah sitzt auf dem Thron und dirigiert alles. Was er will, geschieht, da kann man nichts machen.

Dann kam wieder Einer, sah den Mann in der Grube, stieg selbst hinab und sagte zu dem Mann: „Steig auf meine Schultern und DU WIRST GERETTET SEIN.“ Der Mann tat es und jubelnd war er frei. Derjenige aber, der in die Grube gestiegen war, NAHM SELBER DEN TOD AUF SICH! Da sagte der Christ: „Seht, der Mann, der in die Grube hinabgestiegen ist, das war CHRISTUS. Er ist für mich gestorben, damit ich lebenkann.

DARUM BIN ICH CHRIST!

In der Gesprächsrunde war betroffenes Schweigen. Die anderen Religionen haben viele Gebets- und Opfereinrichtungen, sie haben besondere Wertvorstellungen. Im Westen sind wir oft fasziniert über die Religionen des Ostens, über Joga von Indien, Zen-Buddhismus aus Japan usw.

ABER DIE ERLÖSUNG KOMMT NUR DURCH JESUS CHRISTUS!!!

 

Zeugnis:

Ich bin als 5. Kind mit meinem Zwillingsbruder 1963 auf die Welt gekommen und wir mussten in den Brutkasten, da meine Lunge noch nicht ganz ausgereift war. Dieser Mangel zog sich durch mein Leben und mit 13 Jahren erkrankte ich an Asthma. Mit 21 heiratete ich und wir hatten 5 Kinder. Beim 2. Kind ereilte uns ein harter Schicksalsschlag: das Kind starb mi 11 Monaten am Säuglingstod. In dieser schweren Zeit verfiel ich der Esoterik.                                                                                       

Gott jedoch führte mich in „Leben-im-Geist-Seminar“ mit P. Gotthard und Sr. Margarita. Als ich beim persönlichen Gebet im Heiligen Geist ruhte, spürte ich plötzlich wie sich meine Verkrampfungen in meiner Brust lösten und ich empfing nach 38 Jahren schwerem Asthma eine Spontan-Heilung an Lunge, Herz und Luftröhre. Vor Freude konnte ich nicht anders als dem Herrn die ganze Nacht lang danken und Ihn loben und preisen. Dazu schenkte er mir noch ein geistiges Bild: Ich sah meinen Körper vom Hals bis zum Bauch und in meiner Brust war ein über und über mit Gold und roten Rubinsteinen verzierter Tabernakel. Dahinter schlug mein Herz auf dem eine weiße Taube saß. Das liegt jetzt 4 Jahre zurück und mit geht es immer noch gut.                                                                                                                                                                                     Antonia

Das Grabtuch von Turin

Ich möchte heute an dieser Stelle von unserer Turin-Fahrt mit einer Gruppe aus dem Oberland berichten:

Der Anlass war der 200. Geburtstag des Hl. Johannes Bosco und die Ausstellung des Grabtuches im Dom. Die Diözese Turin machte damit ein Geschenk an Papst Franziskus – und vielen tausenden Menschen dazu – unter dem Leitwort „L´amorepiugrande“ nach Joh. 15,13:  „Es gibt keine größere Liebe als wenn einer sein Leben hingibt für seine Freunde.“

Diese Liebe bezeugt auch Don Bosco in seinem Werk für die Kinder und Jugendlichen. Geduld und Freundlichkeit waren sein Erziehungsmittel – sehr ungewöhnlich für die damalige Zeit. Nicht weit vom Dom befindet sich das Zentrum des Salesianerordens, den der Heilige gegründet hat. Die Früchte des Heiligen Geistes leuchten in diesem Werk auf. Ebenso ist sein Leben und Wirken begleitet von charismatischen und prophetischen Gaben. Das Übernatürliche war in seinem Alltag normal und selbstverständlich.

Auf andere Weise ist auch das Tuch von Turin für viele Menschen ein Zeuge der Liebe und Allmacht Gottes und ein Zeugnis der Liebe und Hingabe unseres Herrn Jesus Christus. Das Grablinnen zeigt drastisch die Spuren der Misshandlung, der Geißelung, Dornenkrönung, des Kreuztragens und der Kreuzigung selbst. Das Grab Jesu ist aber auch der „Ort“ Seiner Auferstehung. Mir sind die Worte des Engels in den Sinn gekommen: „Fürchtet euch nicht! Ich weiß, ihr sucht Jesus, den Gekreuzigten. Er ist nicht hier, denn Er ist auferstanden, wie Er gesagt hat. Kommt her und seht euch die Stelle an, wo Er lag.“ Mt. 28,5.

Ist das Grabtuch auch Zeuge Seiner Auferstehung? Für die Wissenschaft heißt die letzte und bisher ungelöste Frage: Wie ist das Abbild des Körpers auf das Tuch gekommen; wie ist das Bild entstanden? Der Abdruck besteht nämlich aus einer Versengung oder Verbrennung der Oberfläche durch eine noch unbekannte Wärmequelle. Was hat diese Dunkelfärbung hervorgerufen?

Manche Forscher stellen folgende Hypothese auf: Das Körperbild ist durch einen Energieschub entstanden, vergleichbar einem Lichtblitz. Das Grabtuch wäre demnach ein unvergleichliches Beweisstück für etwas, was wissenschaftlich nicht nachvollziehbar ist, nämlich die Entmaterialisierung und das Verschwinden des Körpers aus dem Tuch.

In Joh. 20 wird berichtet, dass Petrus die Linnen daliegen sah. Dann ging auch der andere Jünger, der zuerst an das  Grab gekommen war, hinein. Er sah und glaubte. Was hat der Apostel Johannes da gesehen?Für die Auferstehung Jesu von den Toten ist – trotz des Sehens – der Glaube nötig. Die Wissenschaft weist auf dieses Geschehen hin und gibt dafür Zeugnis.

Liebe Geschwister, ich wünsche Euch ein gutes und aufmerksames Lesen des Rundbriefes und lade Euch herzlich ein, zur Teilnahme an dem einen oder anderen Angebot und Termin.                                                                                                                           Bis dahin Gottes Segen                               Pfr. Josef Ahorn

 

 

Was ist Israel  -  Wer sind die Juden?

Paulus sagt uns, dass wir mit diesen Fragen ein Geheimnis berühren (Röm.9-11):

Israel ist das von Gott berufene Volk, mit dem Er einen Bund geschlossen hat, mit demEr sich „vermählt“ hat, um es in der Sprache der Bibel auszudrücken.

Gott ist beiden Juden in die Geschichte der Welt eingetreten und Er bleibt mit Seinem Volk verbunden. Diese „Auserwählung“ widerspricht aber oft unserem neuzeitlichen Empfinden. Auch der Anspruch, dass wir Christen den wahren Gott kennen, empfindet die heutige Welt als Anmaßung.

Im Nationalsozialismus galt der Kampf beidem: den Juden als dem Volk, aus dem der Messias stammt und wieder kommen wird, sowie den Christen und allen, die diesem Messias nachfolgen und an Ihn glauben.

Diese Erwählung gibt aber keine Berechtigung, sich zu überheben, denn so sagt das Evangelium: „Nicht ihr habt Mich erwählt, sondern Ich habe euch erwählt“ (Joh.15,16).

Eine Kirche, die das Volk des ersten Bundes nicht achtet, ist wie eine Bibel, in der das Alte Testament fehlt, ohne das das Neue nicht verstanden werden kann. In der Begegnung und in der Versöhnung mit Israel findet auch die Kirche ihreVollendung.

(aus Feuer und Licht 224)                                                                                                                                              Pfr. Josef Ahorn

 

E I N H E I T :Was sagt die Heilige Schrift, Kirche und Päpste über die Ökumene

“Lasst uns im Gehorsam mit IHM und unserer Kirche stehen:  LIEBEN wir unsere Geschwister und BETEN UND PREISEN WIR GOTT .ZUSAMMEN!“Papst Franziskus (Evangelii Gaudium 99): „Die Christen aller Gemeinschaften der Welt möchte ich besonders um ein Zeugnis brüderlichen Miteinanders bitten, das anziehend und erhellend wird. ... Wir sind im selben Boot und steuern denselben Hafen an! Erbitten  wir die Gnade, uns über die Früchte der anderen zu freuen, die ALLEN gehören.“

Wir wissen, dass die Fülle der Göttlichen Offenbarung unverlierbar in der Katholischen Kirche besteht, dass sich die Kirche aber unumkehrbar zur Suche nach der Ökumene verpflichtet hat (Dei Verbum, UR,  UtUnumSint 3). Papst Benedikt mahnt alle katholischen Gläubigen, dass sie mit EIFER an dem ökumenischen Werk teilnehmen. Jeder Christ muss vor Christus hintreten und Ihm Rechenschaft ablegen über das , was er getan oder nicht getan hat im Hinblick auf das große Gut der vollen und sichtbaren Einheit ALLER Jünger (Papst Benedikt XVI.)

Einheit war eines der wichtigsten Anliegen Jesu. Damit der Skandal der Trennung aus der Welt kommt, bedarf es der Bekehrung ALLER Beteiligten, aber auch der Kenntnis der eigenen Glaubensüberzeugungen und der Auseinandersetzung mit denen der anderen, vor allem des gemeinsamen Gebetes und des gemeinsamen Dienstes der Christen an den Menschen - pastoral, kulturell, sozial (Youcat 131) .„Ich habe noch andere Schafe, die nicht aus diesem Stall sind, auch sie muss ich führen… dann wird es nur EINE Herde geben und EINEN  Hirten.“ (Joh.10,16). Wie Er uns ALLE letztendlich zu EINER  Herde zusammenführen wird, ist Sein Werk.  Er weiß es!

Vgl. Luk.9,49: „Da ist einer, der in deinem Namen Dämonen austreibt. Sollen wir es ihm verbieten?“ „Lasst ihn gewähren, wer nicht gegen uns ist, ist für uns.“

 Vgl. Apg.15: Wenn selbst die Heiden zu Apostels Zeiten in die Gemeinschaft der Christen aufgenommen wurden (getauft auf den Namen Jesu), OHNE die vielen jüdischen Gesetze befolgen zu müssen, so müssen  wir heute unsere Glaubensgeschwister aus anderen christlichen Kirchen freimütig in unseren Gemeinschaften willkommen heißen, OHNE dass sie ALLE unsere Glaubenswahrheiten annehmenmüssen.„Mit jenen, die als Getaufte mit dem christlichen Namen geziert sind, den vollständigen Glauben aber nicht bekennen oder die Einheit der Gemeinschaft unter dem Nachfolger des Petrus nicht wahren, weiß sich die Kirche aus mehreren Gründen verbunden. Wer an Christus glaubt … steht in einer gewissen, wenn auch nicht vollkommenen Gemeinschaft mit der katholischen Kirche.“ (KKK).Sie werden mit Recht von den Kindern der katholischen Kirche als „Brüder im Herrn“ anerkannt:

Die katholische Erneuerungsbewegung freut sich über das, was der Hl. Geist in den anderen Kirchen wirkt (Papst Franziskus). Der Herr wird die Schritte, die wir aufeinander zugehen,segnen! Wenn wir umsetzen was Papst Franziskus uns zuspricht, dann werden wir ein Beispiel für die Welt sein, die geprägt ist von Spaltung, Uneinigkeit und Ausgrenzung. Wir werden den Unterschied machen, den Jesus meinte, als er betete: „Vater, mach uns eins, damit die Welt erkennt, dass Du den Sohn gesandt hast!“Wir sind tatsächlich die einzige Bewegung auf der ganzen Welt, die es in allen konfessionellen Realitäten gibt: Wir haben charismatische Geschwister in allen  Konfessionen. Welch ein Schatz steckt in dieser Tatsache! Welch ein Geschenk der Einheit trotz unserer Verschiedenheit!

Papst Franziskus wurde wenige Monate vor dem Konklave zum geistlichen  Begleiter der CE in Argentinien ernannt. Zusammenfassend lässt sich sagen, die Päpste haben die CE als eine Gnade für den Evangelisationsauftrag der  Kirche gesehen, und sehen sie auch heute so.

Ziehen wir also unsere Schuhe aus in der Gegenwart der Heiligkeit Gottes: den Schuh des Stolzes und den Schuh der Unsicherheit und der Angst. Denn alles was wir tun, hängt voll und ganz von IHM ab.

T E R M I N E :

WAS?

WANN ?

WO?

MIT WEM?/KONTAKT

DURCHBRUCH

Samstag,

12. September 2015,                        9,00 h – 17,00 h    

Haus des Lebens, Gebetshaus Hochimst

CGTelfs

LisiWeiskopf o660 3777463

www.gebetskreistelfs.com

 

GLAUBENSABENDE           

Jeden Freitag vom 11.9. - 23.10.2015

Franziskanerkloster Schwaz/Mariensaal

Pater Gotthard Thöny

Tel. 0676 87 30 8080

 

CE-EUROPA-KONFERENZ

 

Donnerstag – Sonntag  1.10. – 4.Oktober 2015

Warschau/Polen

CE-Österreich

Tel. 02757 7305

ce.oe@erneuerung.at

 

LEBEN im GEIST

SEMINAR

 

Sonntag - Mittwoch

11. –14. Oktober 2015

Siehe Beilage

Hotel

Schloss Fernsteinsee,    6465  Nassereith

Pfr. Josef Ahorn

Info./Anmeldg.

Hanna Granbichler

Tel. o699 1219 4624

hanna@granbichler.net

 

LEITER-SCHULUNG

SEMINAR

„Ausgerüstet zum

Dienst“     

Freitag – Sonntag

16.–18. Oktober 2015

Kremsmünster

Haus Subiaco

Christof Hemberger (Leiter CE Europa + Int. Rat der CE)

 Info. www.erneuerung.at

oder Hanna Granbichler

Tel.0699 12 19 46 24

hanna@granbichler.net

 

TAG der FREUDE

TAG der CE

Montag, 26. Okt. 2015          National-Feiertag

12,30 h – ca. 17.00 Uhr

Hotel Speckbacherhof

Absam-Gnadenwald

Rabbiner Benjamin

Kontakt: Martha Köll

O650 63 95 300

 

HEILUNGS-GOTTESDIENST

Donnerstag,

12. November 2015

18,00 Uhr

5020 Salzburg

St. Martin-Liefering

Triebenbachstr.26

 

P. Ghislain Roy (Kanada)

Ohne Anmeldung

ADVENT-FEIER

der CE-Südtirol

Samstag,

12. Dezember 2015

9,00 h – 22,00 h

Bozen/Südtirol

Dr. Mayr-Melnhof, Salzburg

Details folgen

 

 

 

 

 

LEITER-SCHULUNG

SEMINAR

„Effektive Teamarbeit“

Freitag – Sonntag

15.-17. Januar 2016

5020 Salzburg-Aigen

Kolleg St. Josef

Gyllenstormstraße

Christof Hemberger

Siehe oben

LEITER-SCHULUNG

SEMINAR

Leitung im Spannungs-Feld von Erwartungen“

Freitag – Sonntag

15. -17. April 2016

5020 Salzburg-Aigen

Kolleg St. Josef

Gyllenstormstraße

Christof Hemberger

Siehe oben

CE-SOMMERTAGUNG

Freitag – Montag       12. -  15. August 2016

Haus des Lebens

(Gebetshaus)Hochimst

Charles Whitehead (USA)

 CE Österreich (siehe oben)

 

PFINGSTEN 21

Freitag – Montag

30.Sept. – 3.Okt. 2016

Würzburg/Dtschld.    

Treffen aller charismat. Gruppen

CE Österreich (siehe oben)

 

PFINGSTEN in ROM: vom 1. – 4. Juni 2017 auf Einladung weltweit von Papst Franziskus zum 50-jährigen  Goldenen Jubiläum der CE in der Katholischen Kirche. CE-Österreich organisiert Unterkünfte. Details folgen!