Gebetskreisleitertag am 25. Jänner 2014 – Neue Leiterin für die CE Tirol: Hanna Granbichler

Der Gebetskreisleitertag am Samstag, dem 25. Jänner war ein Tag voller Gnade und Überraschungen ...

Mit über 40 Personen aus fast 20 Gebetskreisen war das Treffen sehr gut besucht. Es gab eine lange Vorstellrunde, in der der Reichtum und die Vielfalt von Gottes Wirken in unserem Land spürbar wurde. Pater Erich Drögsler, der für die CE-Tirol seit ihren Anfängen eine wichtige Leitungsrolle innehatte, begleitete uns am Vormittag und gab einen geistlichen Impuls, in dem das gegenwärtige Wirken Gottes im Zusammenhang der ganzen Heilsgeschichte aufleuchtete. Einen Austausch gab es auch zur Frage, was Gott bei uns am Tun ist, und wo wir gerufen sind, mitzumachen: Dass Er ganz die Mitte von allem sein soll, in feurigem Gebet und auch in kontemplativer Anbetung; dass hierzu leitende Christen zusammenkommen sollen, auch über die Konfessionen hinweg; Treue auch bei kleinen Besucherzahlen und wechselnder Intensität der Gotteserfahrung; Mut zum Anstoß, gerade auch bei gesellschaftlich brisanten Themen wie Lebensschutz, Familie und Sexualität; Begegnung mit den Armen, auch um von ihnen Christus zu empfangen, aber auch Christus finden in dem Menschen, der uns gerade gegenübersteht; Freundschaft.

Vor drei Jahren war das jetzige Leitungsteam der CE Tirol gewählt worden, und so standen Neuwahlen an. Für den Nachmittag war geplant, diese für einen kommenden Termin vorzubereiten. Dabei wurden wir aus der Diskussion ins Gebet geführt: „Gott, was ist dein Wille mit der CE Tirol? Wir wollen nur auf dich schauen“. Diese Zeit des Gebets erfüllte uns mit Erfrischung und großer Freude. Wir wurden mit Zuversicht erfüllt, dass Gott mit uns und deshalb alles ganz einfach ist. In diese Stimmung des Friedens versuchten wir, verschiedene Eindrücke einzubringen und zu unterscheiden. Daraus ergab sich, dass wir schauen sollten, welche Personen als mögliche Leiter/innen der Herr uns ans Herz gelegt hat, noch ohne dass dies eine Wahl sein sollte. Wir stellten vorne einen Flipchart-Ständer verkehrt auf, und alle waren eingeladen, Namen aufzuschreiben oder einen Strich zu einem Namen hinzuzufügen, wenn sie das von Gott her gespürt hatten. Selbstnennungen sollten dabei keine erfolgen.

Dann gingen wir nochmals ins Gebet, und in dieser gemeinsamen Ausrichtung auf den Herrn drehten wir den Plakatständer um. Einige Namen waren aufgeschrieben, mit bis zu 2 Strichen daneben, und ganz oben stand der Name von Hanna Granbichler mit 16 Strichen. Das überwältigende Ergebnis wurde mit spontanem Applaus beantwortet, – Ausdruck der Freude und Dankbarkeit gegenüber Gott für ein überwältigend klares Ergebnis. Hanna wurde befragt, ob sie bereit wäre, die Leitung zu übernehmen. Sie sagte, dass sie im Gebet lange geprüft hatte, nachdem die Frage bereits an sie herangetragen worden war, und vor kurzem hatte sie einen Frieden bekommen, der ihr deutlich machte, dass es vor Gott das Richtige wäre, eine Wahl anzunehmen. 

Sollten wir jetzt noch einen eigenen Wahltermin ausmachen, um der Einladung und der Tagesordnung gerecht zu werden? Wir fragten nach allfälligen Vorbehalten von Anwesenden. Nachdem keine Einwände kamen, wurde die Aufforderung gegeben, dass alle aufstehen sollten, die dies als Ergebnis für eine neue Leitung gelten lassen wollten. Ausnahmslos alle erhoben sich, und es kam zu einem spontanen neuen Beifall. Da nahmen wir das Ergebnis an, als eine Wahl, die nicht von Menschen organisiert, sondern von Gott bestimmt wurde: Wahl als Erwählung. Mit großer Freude gingen wir in ein abschließendes Segensgebet für Hanna und für alle Menschen der CE. Dieses Gebet war von großer Einheit getragen, mit einer heilenden und versöhnenden Kraft zwischen den Anwesenden.

Wie soll es nun weiter gehen? Hanna kann sich so viel Zeit, wie sie braucht, nehmen, um ein Team zusammenzustellen, das sie unterstützen wird. Dazu sind alle Gebetskreise aufgerufen, zu beten und zu hören, und von daher Menschen aus dem eigenen CE-Umfeld zu nennen, die fähig und bereit sind, bestimmte Aufgaben im Dienst für die CE-Tirol zu übernehmen. Bitte schickt eure Vorschläge bis zum 23. Februar an Hanna: hanna@granbichler.net

Diese Vorschläge werden Hanna helfen, ein gutes Team für einen kooperativen Leitungsdienst zusammenzustellen. Dabei wurde betont, dass es ganz wichtig ist, dass die Vorschläge keinerlei Erwartung erzeugen, dass Hanna diese Vorschläge auch annimmt. Hanna ist vollkommen frei, wie sie ihr Team zusammenstellt. Auf die Unterstützungsangebote wird sie auch zurückgreifen können, wenn das neue Team Hilfe über den eigenen Kreis hinaus braucht.

Worin genau die Aufgaben der neuen Leitung bestehen, wurde nicht ausdrücklich besprochen. Damit gilt wohl dasselbe, was bereits vor drei Jahren für das vorige Team festgelegt wurde: Die Minimalaufgaben werden ganz niedrig gehalten sein: Gebet und Gemeinschaft. Das heißt, dass Hanna mit einem Team, das sie zusammenstellt, sich regelmäßig treffen wird, um für die Charismatische Erneuerung zu beten, und dass sie in gewissen Abständen Treffen mit den Gebetskreisen organisiert: als Leitertreffen oder als erweitertes Treffen für alle, denen die CE ein Anliegen ist. Alle Aufgaben, die darüber hinaus gehen – zum Beispiel Organisation von tirolweiten Seminaren, Rundbriefe, Website usw. – werden so weit erfüllt werden, als die Kapazitäten reichen und von Gott ein Ruf dazu ergeht. Damit soll sicher gestellt werden, dass die Ausrichtung auf den dreifaltigen Gott die absolute Mitte bildet und nicht in irgendeinem Aktivismus untergeht.

Auch die Frage, wann die nächsten Neuwahlen sein sollen, wurde nicht besprochen. Das heißt, dass auch hier die bisherige Regelung bis auf Weiteres in Kraft bleibt: das heißt, nächste Wahlen in drei Jahren.

Wir wünschen Hanna Granbichler allen Segen Gottes. Unterstützen wir sie im Gebet und mit unserer Hilfsbereitschaft!

 

Willibald Sandler

Meine persönlichen Worte zu diesem Tag (Hanna Granbichler)

Fürs Erste möchte ich Euch ganz, ganz herzlich danken für Euer Vertrauen, das Ihr mir entgegengebracht habt, 

Ich kann diese Aufgabe zwar nicht bewältigen, aber was ich kann, ist, jeden von Euch samt Euren Wünschen und Sehnsüchten vor die Füße Jesu legen und Ihn inständig um deren Erfüllung bitten. Seine Zusage ist: „Wo zwei auf dieser Welt sich einig sind, um EINE Sache zu bitten, da wird es ihnen gewährt werden.“ Wir in der CE haben alle das gleiche Ziel: Wir wollen brennende Feuerkörbe sein, die alles um uns herum zum Lodern bringen. Und Jesus will dasselbe. Also bitten wir IHN darum, uns zu entzünden, dass unser Land in heilige Flammen aufgeht.

Ich möchte Euch kurz erzählen, was mich zur Entscheidung geführt hat, diesen Dienst anzunehmen: In der letzten Zeit „pilgerte“ ich täglich nach Maria Locherboden mit der dringenden Bitte um eine Antwort auf diese Frage puncto CE. Bis Freitag Abend (dem Vorabend des GK-Leiter-Tages) bei unserem Vorgespräch mit Pater Erich Drögsler wusste ich, muss die Lösung gegeben sein: Ja oder Nein! Am Donnerstag kam die Mittagessen-Anmeldung von Josef Payr und auch die beiläufige Frage, was die Wahl betraf. Ich empfand in diesem Moment nur meine Unfähigkeit und meine Unwissenheit und sprach das auch aus. In dem Augenblick stand das biblische Bild von der Brotvermehrung vor meinen Augen: 5 Brote und zwei Fische, und Jesus speiste damit über 5000 Menschen. Meine Reaktion darauf war nur „Ich habe keine 5 Brote und keine 2 Fische, – vielleicht 1 Brot und 1/2 Fisch – aber – Jesus kann und will das vermehren. Er erwartet von uns lediglich, dass wir ALLES geben, was wir haben. Damit war meine Entscheidung gefallen. 

Meine Frage nun an Euch: Vielleicht bist auch Du ein Mensch mit 1 Brot und 1/2 Fisch, vielleicht hast Du sogar noch mehr zu bringen. Dann melde Dich bitte an hanna@granbichler.net. Gemeinsam wollen wir es dem Herrn hinlegen und uns vorstellen, was ER damit machen kann – zu Seiner Freude und zu unserem Segen, damit es lichterloh brennt in Tirol.

In diesem Sinne einen gesegneten Tag

und liebe Grüße, Hanna

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